Freitag, 15. Dezember 2017

Schöne neue Welt

Noch ist Polen nicht verloren?


Das Cover-Foto
zeigt die Pflegemutter.
In Krefeld flüchtet ein polnisches Paar vor dem Jugendamt, sie nehmen ihr Neugeborenes aus der Geburtsklinik mit. Die Polizei leitet eine öffentliche Fahndung ein. Zeitungen berichten darüber, die kurz darauf im Internet die Beschreibung des Paares wieder löschen. Der staunende Leser erfährt: Die Fahndung ist gestoppt worden. Weil die Polizei nicht mehr an die vom Jugendamt erhobenen Vorwürfe glaubt? 

In Breit (Hunsrück) geschieht im Dezember 2012 ein Mord. Der Mörder wird im Juni 2013 zu einer lebenslänglichen Gefängnisstrafe verurteilt. Eine polnische Pflegemutter kümmert sich seit Anfang 2014 um zwei Kinder, die nach dem Mord traumatisiert sind. Im Dezember 2016 (einen Tag vor Heiligabend!) werden ihr die Kinder wieder weggenommen. Sie leben seitdem in einem Kinderheim. Und sollen dort bleiben. Die Pflegemutter ist Schauspielerin, Dichterin, Dolmetscherin und Lehrerin.

"Ich werde verleumdet", sagt sie. Wie man sich fühlt, wenn man von einem Jugendamt verleumdet wird, weiß ich. Das machen einige dieser Behörden bedenkenlos. Besonders dreist ist allerdings das Jugendamt von Wilhelmshaven gewesen. 

Weitere Informationen über diesen Hunsrück-Fall

CDU-Politiker fordert unabhängige Kommission zur Untersuchung der Arbeit von Jugendämtern

Hier lesen  

Jugendamts-Krimi


Coverzeichnung:
Monka Schmidt-Rinke
Von der Nordsee bis zur Donau
Sechsfache Mutter unter Verdacht
Jugendamt ausgetrickst

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Medien an der Jade

"Das Gerücht" von A. Paul Weber
aus dem Jahre 1943. 
Es war einmal ein blog

Vor gut zwei Jahren hat es der Polizeibeamte, der sich am 17. Juni 2013 bei der Durchsuchung meiner Wohnung Wiegand genannt hat, für gut befunden, einen blog zu starten, in dem er allerlei Unsinn über mich erzählen wollte. Womit er nicht rechnete: Er bekam von mir die passende Antwort, die inzwischen bei Wordpress fast 600 Mal die Bestnote bekam.

Für zehn lange Jahre kehrte ich 2004 in meinen Geburtsort Wilhelmshaven zurück. Wir gründeten dort die Wochenzeitung 2sechs3acht4. Ein Stadtmagazin verbreitete fleißig Gerüchte. Es wurde sogar behauptet, ich sei der Geschäftsführer des Zeitungsverlages, der hohe Schulden gemacht hätte. Dabei war ich immer nur Redakteur von 2sechs3acht4. Die von uns geplante GmbH kam nie zustande. Woran das lag, darüber klärte mich der Anwalt meines Partners auf, als das Aus für die Zeitung gekommen war. Der Anwalt: "Lesen Sie mal, wie Sie reingelegt worden sind."

Da ahnte ich das erste Mal: In dieser Stadt ist nicht gut Kirschen essen. Wie so genannte "alternative Medien" dort ticken, erfuhr ich auch, als Radio Jadio einen Kommentar veröffentlichte, den man nur als Verleumdung einstufen konnte. Ich bat um eine Korrektur. Radio Jade hörte weg.

2011 kandidierte ich als Oberbürgermeister. Auch da wurde es haarig. Das begann schon mit den Unterschriften, die ich von Unterstützerinnen und Unterstützern brauchte. Das Wahlamt wies das Ergebnis meiner Recherchen "ganz energisch" zurück und entschuldigte sich erst später. Ich nahm an vielen Podiumsdiskussionen teil, auch bei einer Arbeitsloseninitiative. Schon meldete eine Statt-Zeitung, ich hätte über eine schwere Kindheit berichtet. Was natürlich frei erfunden war. Ich hatte eine tolle Kindheit.

Der Klick zu meiner Antwort auf einen Verleumdungsversuch von "Wiegand", der vorher von mir sogar verlangt hatte, dass ich seine Lügen veröffentliche...Diese schriftlichen Vorstöße sind gespeichert.