Dienstag, 11. Juni 2019

Jugendämter, nein danke!

Kinder in Funchal staunen darüber,
was Kinder schaffen können.
Die verachtete Behörde

Ich bin sehr gern auf Madeira und fliege dort so oft wie möglich hin. Die Insel ist einmalig, die Leute auch, mein Portugiesisch wird immer besser und ich lerne hier sehr interessante Menschen kennen.

Einige sind bei Jugendämtern beschäftigt, andere haben mit ihnen beruflich zu tun. Natürlich nicht auf Madeira, sondern in Deutschland. Und niemand dieser um die 30-Jährigen hält sehr viel von diesen Behörden. Seltsam-meinen Sie? Verständlich-meine ich!

Das erinnert mich an eine Familiengerichtsverhandlung in Münster im Jahre 2010. Der zuständige Jugendamtsmitarbeiter erschien nicht zur Verhandlung, er schickte eine junge Kollegin, die sich schon auf dem Gerichtsflur mit mir unterhielt und im Gerichtssaal meine Ausführungen mit einem Schmunzeln quittierte. Manchmal flüsterten wir uns Scherze zu. Zur Sache etwas sagen durfte sie nicht.

Lesetipp: Die Trennung

Dienstag, 4. Juni 2019

Antworten für Studie

Umfangreicher Fragebogen

In Mainz ist eine Anlaufstelle eingerichtet worden, die sich wissenschaftlich mit "Kinderschutzverläufen" beschäftigt. Der Fragebogen ist sehr umfangreich, ich habe ihn heute online ausgefüllt. Das dauerte über eine Stunde. Diese Frage beantwortete ich mit ja.

Ist eine vertiefte Analyse des eingebrachten Falls gewünscht? Wir würden dann mit Ihnen und anderen Personen, die für den Fall wichtig waren, Interviews führen. D.h. wir brauchen Ihr Einverständnis, dass wir mit Ihnen und mit diesen Personen Kontakt aufnehmen dürfen.

Wir möchten Sie hier noch einmal darauf aufmerksam machen, dass wir auch bei einer genauen Untersuchung keine Beratung oder Lösungen für Ihre speziellen Konflikte anbieten können. Wir gehen daher auch keinen Beschwerden nach.

Als Anhang bekam die Anlaufstelle alle meine Berichte, die ich im Internet veröffentlicht habe.

Samstag, 1. Juni 2019

Tritt sie Feist auf die Füße?


So stellt sich die OB-Kandidatin Jacqueline Bakir Brader bei Facebook vor

26. Februar 2019

Liebe Wilhelmshavenerinnen,
liebe Wilhelmshavener,

seit 1989 bin ich nun ein Kind dieser Stadt, obwohl meine familiären Wurzeln in der Türkei liegen.
Ich bin in Wilhelmshaven zur Schule gegangen, habe hier meine erste große Liebe gefunden und hier in Wilhelmshaven meine Kinder zur Welt gebracht. 
Nach meinem Abitur habe ich mich selbstständig gemacht und bin nun seit mehr als einem Vierteljahrhundert eine erfolgreiche Immobilien Kauffrau in und um Wilhelmshaven mit einem Netzwerk, welches weit über die Grenzen der Region hinausreicht.

Wilhelmshaven ist zu meiner Heimat geworden und es ist Zeit, Danke zu sagen und den Menschen, die hier leben etwas zurück zu geben, denn Wilhelmshaven verdient mehr!

Wir alle wissen, dass die Stadt und die Region vor großen sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen stehen. Neben der Tatsache, dass Wilhelmshaven noch weit von einer Konsolidierung seiner Finanzen entfernt ist, können wir täglich den demografischen Wandel mit einem Durchschnittsalter von über 46 Jahren in unserer Stadt beobachten. Nimmt man auch zur Kenntnis, dass es in Wilhelmshaven mehr als 80% Single- und Zweipersonen-Haushalte gibt, dann wird überdeutlich, wie wichtig es ist, unsere Stadt wieder attraktiver für Familien und junge Menschen zu machen und gleichzeitig unsere Senioren in die soziale Gemeinschaft miteinzubinden.

Dies ist eine große Aufgabe, die wir nur gemeinsam erfolgreich bewältigen können!

Ich bin überzeugt, wir können das schaffen, denn Wilhelmshaven kann mehr!

Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen, für die kommende Wahl des Oberbürgermeisters zu kandidieren. Ich trete als freie Kandidatin an, da ich mich in keiner Partei wirklich zu Hause fühle und es mir nicht um die Umsetzung von parteipolitisch gefärbten Wahlprogrammen geht, sondern um eine aktive und konstruktive Weiterentwicklung meiner Heimatstadt Wilhelmshaven.

Ich bin es als Frau gewohnt, unkonventionell, pragmatisch und emphatisch zu denken und zu handeln, weshalb ich auch mit beiden Beinen fest in der Realität verankert bin. Ich behaupte von mir nicht, alles und das dann auch noch besser als andere machen zu können, aber ich habe in meinem Leben gelernt zu kämpfen. Insbesondere habe ich gelernt, als Frau meinen „Mann“ zu stehen, denn wie heißt es so schön, aus Mädchen mit Träumen werden Frauen mit Visionen.

Ich will mehr für uns alle in Wilhelmshaven.

Ihre Jacqueline Bakir Brader

Mein Kommentar zu diesem Portrait

Heinz-Peter Tjaden sie sprechen einige wichtige themen an, die nicht neu sind. nicht neu ist auch der versuch, daran etwas zu ändern. und was geschieht? es wird nicht besser. sondern schlechter. allerdings wäre es schon ein vorzug ihrerseits, wenn sie als oberbürgermeisterin bürgern nicht mehr in den rücken fallen, damit skandale nicht öffentlich werden. nette texte helfen nicht. sie müssen die verantwortlichen für die misere benennen und die bürgerinnen und bürger fragen, ob man denen endlich auf die füße treten soll. fangen sie mal bei dem ob-kandidaten feist an...

Dafür habe ich von Jacqueline Bakir Brader ein Like bekommen. Tritt sie dem Jugendamtsleiter Carsten Feist nun wirklich auf die Füße?

Zwei Monate später

7. Mai 2019. Nach einem Gespräch mit dem Wahlkampfberater von Jacqueline Bakir Brader habe ich ihm am 17. März Unterlagen zu der Geschichte meiner beiden Patenkinder geschickt, die vor fast zehn Jahren getrennt wurden. Uwe Semtner wollte sich umhören, sobald er wieder in Wilhelmshaven ist und sich dann melden. Das hat er bis heute nicht getan. Den Kontakt stellte die OB-Kandidatin her.

Ein Körnchen auf die Wahrheit

1. Juni 2019. Jacqueline Bakir Brader hat Interesse an der Jugendamts-Veranstaltung "Ein Körnchen auf die Wahrheit" angemeldet. Gefeiert werden soll ein Jubiläum. Hier klicken 

Die Geschichte in Kürze