Dienstag, 26. Februar 2019

Tritt sie Feist auf die Füße?


So stellt sich die OB-Kandidatin Jacqueline Bakir Brader bei Facebook vor

Liebe Wilhelmshavenerinnen,
liebe Wilhelmshavener,

seit 1989 bin ich nun ein Kind dieser Stadt, obwohl meine familiären Wurzeln in der Türkei liegen.
Ich bin in Wilhelmshaven zur Schule gegangen, habe hier meine erste große Liebe gefunden und hier in Wilhelmshaven meine Kinder zur Welt gebracht. 
Nach meinem Abitur habe ich mich selbstständig gemacht und bin nun seit mehr als einem Vierteljahrhundert eine erfolgreiche Immobilien Kauffrau in und um Wilhelmshaven mit einem Netzwerk, welches weit über die Grenzen der Region hinausreicht.

Wilhelmshaven ist zu meiner Heimat geworden und es ist Zeit, Danke zu sagen und den Menschen, die hier leben etwas zurück zu geben, denn Wilhelmshaven verdient mehr!

Wir alle wissen, dass die Stadt und die Region vor großen sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen stehen. Neben der Tatsache, dass Wilhelmshaven noch weit von einer Konsolidierung seiner Finanzen entfernt ist, können wir täglich den demografischen Wandel mit einem Durchschnittsalter von über 46 Jahren in unserer Stadt beobachten. Nimmt man auch zur Kenntnis, dass es in Wilhelmshaven mehr als 80% Single- und Zweipersonen-Haushalte gibt, dann wird überdeutlich, wie wichtig es ist, unsere Stadt wieder attraktiver für Familien und junge Menschen zu machen und gleichzeitig unsere Senioren in die soziale Gemeinschaft miteinzubinden.

Dies ist eine große Aufgabe, die wir nur gemeinsam erfolgreich bewältigen können!

Ich bin überzeugt, wir können das schaffen, denn Wilhelmshaven kann mehr!

Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen, für die kommende Wahl des Oberbürgermeisters zu kandidieren. Ich trete als freie Kandidatin an, da ich mich in keiner Partei wirklich zu Hause fühle und es mir nicht um die Umsetzung von parteipolitisch gefärbten Wahlprogrammen geht, sondern um eine aktive und konstruktive Weiterentwicklung meiner Heimatstadt Wilhelmshaven.

Ich bin es als Frau gewohnt, unkonventionell, pragmatisch und emphatisch zu denken und zu handeln, weshalb ich auch mit beiden Beinen fest in der Realität verankert bin. Ich behaupte von mir nicht, alles und das dann auch noch besser als andere machen zu können, aber ich habe in meinem Leben gelernt zu kämpfen. Insbesondere habe ich gelernt, als Frau meinen „Mann“ zu stehen, denn wie heißt es so schön, aus Mädchen mit Träumen werden Frauen mit Visionen.

Ich will mehr für uns alle in Wilhelmshaven.

Ihre Jacqueline Bakir Brader

Mein Kommentar zu diesem Portrait

Heinz-Peter Tjaden sie sprechen einige wichtige themen an, die nicht neu sind. nicht neu ist auch der versuch, daran etwas zu ändern. und was geschieht? es wird nicht besser. sondern schlechter. allerdings wäre es schon ein vorzug ihrerseits, wenn sie als oberbürgermeisterin bürgern nicht mehr in den rücken fallen, damit skandale nicht öffentlich werden. nette texte helfen nicht. sie müssen die verantwortlichen für die misere benennen und die bürgerinnen und bürger fragen, ob man denen endlich auf die füße treten soll. fangen sie mal bei dem ob-kandidaten feist an...

Dafür habe ich von Jacqueline Bakir Brader ein Like bekommen. Tritt sie dem Jugendamtsleiter Carsten Feist nun wirklich auf die Füße?

Die Geschichte in Kürze

Montag, 18. Februar 2019

Sprachlos

Abends ein beliebter Treffpunkt.
Foto: Heinz-Peter Tjaden 
Grüße einer ehemaligen Jugendamtsmitarbeiterin

Ich wohne zum zweiten Mal in einem Hostel in Funchal auf Madeira. Das erste Mal im Dezember, nun bis zum 21. Februar. Besonders abends kommt es zu interessanten Begegnungen und Gesprächen im Innenhof des Hostels. Manche schweigen aber auch. Habe ich gestern erfahren.

Im Dezember verfolgte eine ältere Dame schweigend die Gespräche, die ich mit einem Mann aus Düsseldorf führte. Dabei ging es auch um Jugendämter, denn mein Krimi "Die Mörderin, die unschuldig ist" hatte die Aufmerksamkeit einiger Gäste geweckt. Diese Broschüre stiftete ich der Bibliothek des Hostels. 

Ein Bekannter dieser Dame heißt Felix, der inzwischen zum Inventar des Hostels gehört. Er hat mir gestern Grüße von dieser Dame bestellt. Diesem Gruß fügte dieser Dauergast aus Aachen die Bemerkung an: "Als du wieder abgereist warst, haben wir deinen Krimi gelesen." Seine Bekannte sei sprachlos gewesen, denn sie sei 40 Jahre lang Mitarbeiterin eines Jugendamtes gewesen. Dazu Felix: "Wir fragen uns, wie man diese Missstände beheben kann."

"Das fragen sich viele", antwortete ich. "Doch es wird schwer. Denn ich weiß inzwischen, dass Jugendämter dreist lügen." Als Beispiel nannte ich das Jugendamt von Wilhelmshaven, das mich vor Gericht im Namen des Oberbürgermeisters als Stalker einer Jugendamtsmitarbeiterin verleumdet hat, um ihre Aussage zu verhindern: "Mit dieser Mitarbeiterin habe ich nie gesprochen. Und die Mitarbeiter, die ich kannte, reagierten nie auf diese Ungeheuerlichkeit. Meine Fragen blieben ohne Antwort."

Beendet hat Felix dieses Gespräch mit der Frage, ob mich solche Erlebnisse negativ beeinflussen. Meine Antwort: "Nein. Anständige Menschen weiß ich danach immer noch mehr zu schätzen als vorher."

Der Klick zu meinem Krimi  

Auch als e-book erhältlich



Freitag, 1. Februar 2019

Passt zur Stadt

Verfall an der Jade. 
Jugendamt so schlecht wie Netto-Markt

Seit vier Tagen sind es 14 google-Rezensionen, die Durchschnittsnote für das Wilhelmshavener Jugendamt wird noch schlechter. Jemand, der sich Roman Weber nennt, schreibt: "Einfach nur schlecht. Arbeitszeiten eine Frechheit, Falschaussagen und versuchen immer, einen auf die teuerste Leistung zu drücken. Passt ja zum Ruf der Stadt!"

Roman Weber bewertet in seinen Rezensionen nicht alles schlecht. Das "Casa Grande" in der Gökerstraße mag er, sein Urlaub in Südafrika hat ihm gefallen. Den Netto-Markt in der Zedeliusstraße bewertet er allerdings genauso schlecht wie das Wilhelmshavener Jugendamt.