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Mittwoch, 26. Dezember 2018

Klageschrift Teil 3

Mein Flur nach der Durchsuchung.
Keine Aussicht auf Erfolg

Das Amtsgericht von Burgwedel schreibt mir: "In dem Rechtsstreit Tjaden gegen B. nehme ich Bezug auf Ihr Schreiben vom 7. September 2018. Ich bin weiterhin der Auffassung, dass das Amtsgericht Burgwedel für die beabsichtigte Klage örtlich nicht zuständig ist. Darüber hinaus hat die beabsichtigte Klage auf der Grundlage Ihres bisherigen Vortrags nach meiner Auffassung auch keine Aussicht auf Erfolg. Ich bitte deshalb um kurze Mitteilung, ob Sie Ihren Antrag auf Gewährung von Prozesskostenhilfe zurücknehmen oder ob über Ihren Antrag entschieden werden soll." (7 C 483/18).

Doch Aussicht auf Erfolg, wenn...

Vor dem Hintergrund des bisherigen Geschehens bin ich geneigt, Ihre Auffassung zu teilen, wenn es um die Aussichten meiner Klage geht. Andererseits bin ich aber auch der Meinung, dass man die Hoffnung auf positive Überraschungen auch vor Gericht nicht aufgeben sollte. 

Als mich der Polizeibeamte B., der sich bei der Durchsuchung meiner damaligen Wilhelmshavener Wohnung Wiegand genannt hat, verklagte, tat er das, um das Gericht zu belügen. Er log, ohne mit der Wimper zu zucken. Die Gewissheit, dass er vom Wilhelmshavener Jugendamt gedeckt werden würde, half ihm sicherlich dabei. Außerdem wusste er bereits, dass man nicht davor zurückschrecken würde, mich im Namen des Oberbürgermeisters zu verleumden. Er hatte also drei Verbündete, wenn man seinen Kollegen mitzählt, der das Gericht ebenfalls belog.

Aber nun stünden wir uns im Burgwedeler Amtsgericht gegenüber. Prozesshilfe vom Wilhelmshavener Jugendamt könnte B. also wohl kaum erwarten, auch im Namen des Wilhelmshavener Oberbürgermeisters würde hier in Burgwedel nichts passieren. Deshalb bitte ich um Entscheidung über meinen Prozesskostenhilfeantrag, falls sich das Burgwedeler Amtsgericht doch noch für zuständig erklärt. B. müsste vor Gericht doch nur die Wahrheit sagen und schon wäre Prozesskostenhilfe hinfällig.

Beschluss des Amtsgerichtes Burgwedel vom 17. Dezember 2018

Das Amtsgericht will mir keine Prozesskostenhilfe gewähren. Die Begründung: "Das Amtsgericht Burgwedel ist für die vom Kläger beabsichtigte Klage örtlich unzuständig, da der Beklagte seinen Wohnsitz nicht im hiesigen Bezirk, sondern in Wilhelmshaven hat. Auch der besondere Gerichtsstand der unerlaubten Handlung (§ 32 ZPO) ist nicht gegeben, weil der Antragsteller nicht hinreichend dargetan hat, dass der von ihm gegen den Beklagten geltend gemachte Anspruch auf einer unerlaubten Handlung des Beklagten beruht. So hat der Antragsteller insbesondere nicht dargetan, welches konkrete Verhalten des Beklagten eine unerlaubte Handlung darstellen soll, sondern im Hinblick darauf, was der Beklagte dem Selfpublishing-Portal Lulu mitgeteilt hat, lediglich Vermutungen angestellt."

Stimmt. Darüber, wie der Polizeibeamte B. es geschafft hat, bei Lulu alle meine bis dahin erschienenen Bücher aus dem Netz zu fegen, kann ich nur Vermutungen anstellen. Bis dahin hätte ich auch nie vermutet, dass es eine derart perfekte Zusammenarbeit zwischen zwei Polizeibeamten und dem Jugendamt von Wilhelmshaven gibt, wenn es darum geht, ein Gericht zu belügen.

Ende der Klage-Geschichte.  

Zum Beginn  

Donnerstag, 26. April 2018

Nächster Versuch

Hier werden alle Texte gesammelt. 


Noch ein Schreiben an Nationalbibliothek

Wer Bücher veröffentlicht, muss Pflichtexemplare an die Deutsche Nationalbibliothek und an die Landesbibliothek liefern. Das ist Gesetz. Darauf werde ich immer noch von der Deutschen Nationalbibliothek hingewiesen. Immer häufiger per Einschreiben.

Ich aber könnte bestimmte Pflichtemplare nur liefern, wenn der Polizeibeamte, der sich bei der Durchsuchung meiner Wohnung am 17. Juni 2013 Wiegand genannt hat, seine vor Gericht und anderswo erzählten Lügen zurücknehmen würde. Das Jugendamt dürfte den Skandal nicht mehr decken, der Oberbürgermeister müsste jede weitere Hilfestellung verweigern.

Da sich eine solche Entwicklung nicht abzeichnet, habe ich heute noch einmal mein Schreiben vom 3. Dezember 2016 an die Deutsche Nationalbibliothek geschickt. Hier klicken

Freitag, 15. Dezember 2017

Medien an der Jade

"Das Gerücht" von A. Paul Weber
aus dem Jahre 1943. 
Es war einmal ein blog

Vor gut zwei Jahren hat es der Polizeibeamte, der sich am 17. Juni 2013 bei der Durchsuchung meiner Wohnung Wiegand genannt hat, für gut befunden, einen blog zu starten, in dem er allerlei Unsinn über mich erzählen wollte. Womit er nicht rechnete: Er bekam von mir die passende Antwort, die inzwischen bei Wordpress fast 600 Mal die Bestnote bekam.

Für zehn lange Jahre kehrte ich 2004 in meinen Geburtsort Wilhelmshaven zurück. Wir gründeten dort die Wochenzeitung 2sechs3acht4. Ein Stadtmagazin verbreitete fleißig Gerüchte. Es wurde sogar behauptet, ich sei der Geschäftsführer des Zeitungsverlages, der hohe Schulden gemacht hätte. Dabei war ich immer nur Redakteur von 2sechs3acht4. Die von uns geplante GmbH kam nie zustande. Woran das lag, darüber klärte mich der Anwalt meines Partners auf, als das Aus für die Zeitung gekommen war. Der Anwalt: "Lesen Sie mal, wie Sie reingelegt worden sind."

Da ahnte ich das erste Mal: In dieser Stadt ist nicht gut Kirschen essen. Wie so genannte "alternative Medien" dort ticken, erfuhr ich auch, als Radio Jadio einen Kommentar veröffentlichte, den man nur als Verleumdung einstufen konnte. Ich bat um eine Korrektur. Radio Jade hörte weg.

2011 kandidierte ich als Oberbürgermeister. Auch da wurde es haarig. Das begann schon mit den Unterschriften, die ich von Unterstützerinnen und Unterstützern brauchte. Das Wahlamt wies das Ergebnis meiner Recherchen "ganz energisch" zurück und entschuldigte sich erst später. Ich nahm an vielen Podiumsdiskussionen teil, auch bei einer Arbeitsloseninitiative. Schon meldete eine Statt-Zeitung, ich hätte über eine schwere Kindheit berichtet. Was natürlich frei erfunden war. Ich hatte eine tolle Kindheit.

Der Klick zu meiner Antwort auf einen Verleumdungsversuch von "Wiegand", der vorher von mir sogar verlangt hatte, dass ich seine Lügen veröffentliche...Diese schriftlichen Vorstöße sind gespeichert.  


Mittwoch, 21. September 2016

The results, please

Angemessener Rahmen. 
Aus dem Wahlstudio der Deutschen Welle

Für die Auswertung der Loblied-Umfrage hat sich das "Burgdorfer Kreisblatt" als Sponsor das Wahlstudio der Deutschen Welle aus dem Jahre 2009 besorgt. Das scheint angemessen, denn gemessen an der tollen Arbeit dieser Behörde kann die Umgebung, in der die Ergebnisse verkündet werden, gar nicht angemessen genug sein. 

Hier nun das erste Zwischenergebnis, Stand 14. September 2016, 18.20 Uhr:

Besucher/Leser des Beitrags auf Wordpress: 32 (dazu gehört ein Polizeibeamter aus Wilhelmshaven, der den Beitrag allerdings negativ bewertet hat und deshalb auf eine Stimmabgabe verzichtete)

Abgegebene Stimmen: 16

Gut finden

Das Schweigen des Jugendamtes zur Zerstörung des Buchkontos von Heinz-Peter Tjaden bei Lulu 31,25 Prozent

Die Aussageverweigerung für die Jugendamtsmitarbeiterin 12,5 Prozent

Das Schweigen des Jugendamtes zu allem 6,25 Prozent

Alles gut finden 50 Prozent

"Nicht schlechter als Strafzettel"

16. September 2016-20.20 Uhr. Kurzmeldung: Die Zahl der Leserinnen und Leser des Wordpress-Beitrages ist auf 65 gestiegen. Ergebnisse werden nur einmal wöchentlich veröffentlicht. Allerdings legt der Burgwedeler Autor und Redakteur Heinz-Peter Tjaden Wert auf die Feststellung: "Meine Bücher sind auch nicht schlechter geschrieben als die Strafzettel der Wilhelmshavener Polizei. Deshalb kann ich das Lob für die Zerstörung meines Buchkontos bei der deutschen Lulu nicht nachvollziehen." Das nimmt die Redaktion zur Kenntnis

Erstaunliche Resonanz 

18. September 2016. Weitere Kurzmeldung: Jetzt sind es 101 Leserinnen und Leser meines Wordpress-Beitrags. Immer mehr wollen das Wilhelmshavener Jugendamt loben. Da sich Jugendämter in einer Parallelwelt bewegen, kann die Resonanz nur als erstaunlich bezeichnet werden.

Schweigen allein reicht nicht

21. September 2016. Heute verkünden wir das zweite Zwischenergebnis der Lob-Umfrage für das Wilhelmshavener Jugendamt:

Besucher/Leser des Wordpress-Beitrages: 134 (dazu gehören drei Leser, die den Beitrag negativ bewertet haben. Sie lobten das Jugendamt deswegen nicht)

Abgegebene Stimmen: 62

Lob für die Zerstörung des Buchkontos von Heinz-Peter Tjaden bei der deutschen Lulu: 46,77 Prozent

Lob für das Schweigen des Jugendamtes: 8,06 Prozent

Lob für das Aussageverbot für die Jugendamtsmitarbeiterin: 6,45 Prozent

Lob aus allen drei Gründen: 38,71 Prozent

Fazit: Den Umfrageteilnehmern reicht es nicht, wenn das Jugendamt zu Lügen schweigt, es muss auch etwas zerstört werden.  

Der Klick zur Loblied-Umfrage

Hintergründe

Die Zerstörung meines Buchkontos Hier klicken

Aussageverbot für Jugendamts-Mitarbeiterin Hier klicken

Weitere Zwischenergebnisse der Lob-Umfrage 

Ein Polizeibeamter geht auf die Wahrheit los

Donnerstag, 18. August 2016

Rückkehr der Bücher

Wieder bei Amazon. 
Mathe-Bilderbuch wieder bei Amazon

10. August 2016. Ein Wilhelmshavener Polizeibeamter, der sich gern auch einmal Wiegand nennt (ich habe oft genug darüber berichtet), hat dermaßen gegen eine Veröffentlichung von mir geschossen, dass er alle meine Broschüren traf, die ich beim deutschen Selfpublishing-Portal Lulu veröffentlicht hatte, weil "Wiegand" die Wahrheit über sein Verhalten nicht lesen wollte - andere sollten das auch nicht mehr tun.

Inzwischen habe ich mich für Veröffentlichungen über Createspace entschieden, da die amerikanische Lulu einen viel zu weiten Vertriebsweg zurücklegen muss. Diese Veröffentlichungsmöglichkeit wird von Amazon angeboten. Bücher sind dort ähnlich preiswert wie bei der deutschen Lulu und genauso schnell erhältlich.

Soeben wieder hochgeladen habe ich das Mathe-Bilderbuch "Wenn Zahlen Streit bekommen" (Zeichnungen Sarah Kodritzki, damals 8 Jahre alt, Lübeck). Auf dem Umschlag gibt es ein Foto von der Kleinen mit einem Muschelbild von ihr, das Sarah und ich zugunsten einer Wilhelmshavener Kindertagesstätte versteigert haben. 

13. August 2016. Das Schlusswort dürfte auch für das Wilhelmshavener Jugendamt von Interesse sein...

Der Klick zum Bilderbuch als Print 

Gold wert

18. August 2016. Getroffen hat der Wiegand-Polizist auch diese Broschüre, die ebenfalls wieder da ist und erneut Lob erntet. 

Rezension einer Leserin bei Amazon/"Zerstreutes Wohnen-Ratgeber für alle ab 70"

Bin durch Zufall auf dieses kleine Buch gestoßen, liebe Bücher bei denen man einfach nur ablachen kann. Bei manchen grinse ich nur, bei manchen lache ich ab und zu richtig, bei diesem musste ich bei jeder Zeile laut brüllen vor Lachen. Die reinste Zwerchfellmassage, danach fühlte ich mich supergut. Natürlich ist die an Demenz grenzende Vergesslichkeit der Alten ein schwieriges Thema aber ich denke, mit Humor ist es leichter zu ertragen. Ich selbst bin 62 und damit an der Grenze zur eigenen Betroffenheit. Man spürt aber bei diesem Buch, dass hier jemand sich mit warmem Humor des Themas angenommen hat und hier niemanden verletzen will. Allein der Kalauer "zerstreutes" statt "betreutes" Wohnen ist Gold wert. Fazit: wer mal wieder richtig lachen möchte, dem sei dieses Büchlein empfohlen.


Geschildert wird der Tagesablauf eines älteren, zerstreut wohnenden Ehepaares. "Ein Hund kommt um die Ecke", offensichtlich will er Futter, und das bekommt er auch. Ist das nun unser Hund oder was? Man nimmt den Hund mit zum Einkaufen im Supermarkt und vergisst ihn dann. Dazu muss ich sagen, dass ich bereits mit elf Jahren so zerstreut war, dass ich nicht nur mein Fahrrad, sondern auch unseren Hund beim Bäcker vergessen habe, an einen Baum angeleint saß er da und wartete auf seine Abholung (die dann auch bald erfolgte) Aber sind zerstreute Menschen nicht manchmal liebenswerter als die, die so vortrefflich funktionieren, alles im Griff und kein Verständnis haben für solche, die in unserer Ellenbogen-Gesellschaft nicht zurecht kommen?


Zur Broschüre hier klicken 

Siehe auch "Bücher weg"