Donnerstag, 28. Mai 2020

Antworten für Studie

Umfangreicher Fragebogen

4. Juni 2019. In Mainz ist eine Anlaufstelle eingerichtet worden, die sich wissenschaftlich mit "Kinderschutzverläufen" beschäftigt. Der Fragebogen ist sehr umfangreich, ich habe ihn heute online ausgefüllt. Das dauerte über eine Stunde. Diese Frage beantwortete ich mit ja.

Ist eine vertiefte Analyse des eingebrachten Falls gewünscht? Wir würden dann mit Ihnen und anderen Personen, die für den Fall wichtig waren, Interviews führen. D.h. wir brauchen Ihr Einverständnis, dass wir mit Ihnen und mit diesen Personen Kontakt aufnehmen dürfen.

Wir möchten Sie hier noch einmal darauf aufmerksam machen, dass wir auch bei einer genauen Untersuchung keine Beratung oder Lösungen für Ihre speziellen Konflikte anbieten können. Wir gehen daher auch keinen Beschwerden nach.

Als Anhang bekam die Anlaufstelle alle meine Berichte, die ich im Internet veröffentlicht habe.

17. Mai 2020. Bisher gibt es nur einen Zwischenbericht des Institutes für Kinder- und Jugendhilfe Mainz? Ich habe nachgehakt. Hier klicken

28. Mai 2020. Jugendamt wird nicht auf den Zahn gefühlt. Hier klicken

Montag, 4. Mai 2020

Staatsanwaltschaft ermittelt


Streit um die Kinder vor dem
Amtsgericht in Wilhelmshaven.
Gegen zwei Jugendamtsmitarbeiter

26. Oktober 2019. "Die unterstellen einem Dinge, das ist der Hammer." Sagt eine Mutter aus Wilhelmshaven. Die Staatsanwaltschaft Oldenburg hat am 15. Oktober ein Ermittlungsverfahren gegen zwei Jugendamtsmitarbeiter eingeleitet. Tatvorwurf: "Entziehung Minderjähriger nach § 235 Abs. 1 Strafgesetzbuch", Az. NZS 165 Js 65115/19.

Die Geschichte in Kurzform, wie sie von der Mutter erzählt wird: Ihre beiden Kinder (10 und 8 Jahre alt) werden am 20. August aus dem Unterricht geholt. Sie leben seitdem in einer Wohngruppe im Stadtnorden. Die 41-Jährige darf ihre Kinder einmal in der Woche sehen. Das Sorgerecht hat sie inzwischen verloren. Der Familienrichter sagt dazu: "Was Sie dazu meinen, interessiert mich nicht." In der nächsten Woche geht es vor Gericht weiter.

Einfach mal zwei nehmen

21. Dezember 2019. Man soll sich nichts vormachen: Bei diesem Jugendamt klappt nicht viel. Jetzt ist dieser Behörde aber doch noch aufgefallen, dass die Mutter nach Lage der Dinge ihre Kinder doppelt so lange sehen darf als ihr bisher erlaubt worden ist.

Helle Aufregung bei Facebook

30. Dezember 2019. Da das Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Oldenburg bei Facebook für helle Aufregung sorgt, der Hinweis: Die Meldung stimmt, auch das Aktenzeichen ist richtig. Die Einleitung des Verfahrens bedeutet: Es gibt einen Anfangsverdacht.

Köchin die neue Mutter?

18. Januar 2020. Laut Bescheid des Jugendamtes Wilhelmshaven vom 14. Januar 2020 darf die Mutter ihre Kinder in diesem Jahr in der Einrichtung nicht mehr nur zwei Stunden in der Woche sehen, sondern vier. Den Kindern soll in der Einrichtung vor Weihnachten erzählt worden sein, dass die Köchin ihre neue Mutter sei. Deswegen bekämen sie von ihrer alten Mutter auch keine Geschenke. "Ich war stinksauer", sagt die 41-Jährige. Und: Durfte sie ihre Geschenke überreichen? Die alte Mutter: "Durfte ich."

Noch nicht abgeschlossen

9. April 2020. Das Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Oldenburg  gegen die beiden Jugendamtsmitarbeiter läuft noch.

Termin vor dem Amtsgericht Wilhelmshaven

4. Mai 2020. Gelingen dem Jugendamt nur noch illegale Wohnungsdurchsuchungen? Hier klicken

Siehe auch "Termin verpennt".

Der nächste Anruf wegen Wohngruppe im Stadtnorden

Termin verpennt

Liebes Jugendamt,

ihr bekommt in diesen Tagen eine Rechnung von einer Praxis für Kinder- und Jugendpsychiatrie, weil ihr in dieser Praxis ein Kind, das sich in eurer Obhut befindet, als Notfall angemeldet habt, aber mit dem Kind am 5. November nicht erschienen seid. Ihr habt den Termin auch nicht abgesagt. 

Sollte diese Rechnung im Jugendamt abhanden kommen, wie sonst nur die Wahrheit: Ich weiß, welche Praxis euch die Rechnung geschickt hat.

7. November 2019 10.46 Uhr

Allerliebstes Jugendamt,

soeben erfahre ich, dass ihr noch eine Rechnung bekommt. Also: eine zweite. Weil es noch ein Kind gibt, das ihr ebenfalls in dieser Praxis angemeldet habt, ohne hinzugehen. 

7. November 2019 11.05 Uhr

Hochverehrtes Jugendamt,

bei mir hat es am 17. Juni 2013 keine 30 Minuten gedauert, bis ihr mit zwei Polizeibeamten im Schlepptau losgerast seid, um meinen Patenjungen zu suchen, der sich nach Aussagen eines Kiffers in meiner damaligen Wilhelmshavener Wohnung befunden hat. Blitzschnell drangen die beiden Polizisten mit Gewalt in meine Wohnung ein und gaben sich falsche Namen. 

Was ist denn nun mit euch los? Ihr verpennt nicht nur Arzttermine, ihr lasst die Mutter auch noch seit acht Monaten auf das für Dezember versprochene Gutachten warten. Muss man euch denn immer erst vor ein Gericht zerren? Das Wilhelmshavener Amtsgericht hat heute entschieden, dass die Mutter ihre Kinder nach einer sechswöchigen Corona-Pause endlich wiedersehen darf. Telefonieren die Kinder mit ihrer Mutter, soll kein Betreuer mehr dabei sein.

Ohne Gericht gelingen euch nur illegale Wohnungsdurchsuchungen, die der Vater meines Patenjungen 14 Tage später mir gegenüber so kommentiert hat: "Fand ich lustig. Die waren ganz versessen darauf, deine Wohnung zu durchsuchen"?

4. Mai 2020 

P. S. Ich habe mich stets um ein gutes Verhältnis zum Vater meines Patenjungen bemüht. Auch nach der Wohnungsdurchsuchung. 

Siehe auch "Staatsanwalt ermittelt"