Donnerstag, 1. Juni 2017

Die 13. Zahlung

Wenn sich Jugendämter bedanken wollen


Nun ist der Herr Tjaden also den ganzen Nachmittag und sogar auch noch am Abend mit seinem Patenjungen unterwegs gewesen, er war mit ihm im Seewasseraquarium, am Ölhafen, im Stadtnorden und an der Nordsee, sogar nach Hause zu seiner Mutter brachte er den Jungen, hat sich das Wilhelmshavener Jugendamt am 17. Juni 2013 gedacht, dafür sollten wir uns bedanken. Also schicken wir bei ihm eine Mitarbeiterin mit zwei Polizeibeamten vorbei, die ihm einen Wohnungseinbruch, falsche Namen der Polizisten und anschließend auch noch Lügen vor Gericht mitbringen. 

Und damit Herr Tjaden diesen wunderschönen Tag nie wieder vergisst, darf er fein säuberlich die Gerichtskosten in Raten abtragen. Was wendet der sich auch ans Jugendamt, wenn es um Hilfe für seinen Patenjungen geht, der seine Schwester nicht sehen darf. Das macht doch kein vernünftiger Mensch.

Der Beginn der Zahlungen

Die 14. Zahlung

Die Hintergründe des Falles


Begünstigter (Name oder Firma):
OFD Aurich
IBAN:
DE94 2505 0000 0106 0355 04
BIC:
NOLADE2HXXX
bei (Kreditinstitut):
NORDDEUTSCHE LANDESBANK GIROZENTRALE
Betrag:
25,00 EUR

Freitag, 26. Mai 2017

Rote Wünsche

Cover-Zeichnung
"Tanzende Bäume"
von Monka Schmidt-
Rinke. 
Gute Deckungsarbeit leisten

Hannover 96 ist wieder erstklassig. Für die neue Saison wünsche ich mir, dass die Deckungsarbeit der "Roten" so gut funktioniert wie die des Wilhelmshavener Jugendamtes. Dann muss ich mir keine Abstiegssorgen machen und kann gelassen ins Stadion gehen.

Als Fan der "Roten" schreibe ich bis dahin einen Fortsetzungskrimi, der "Die Mörderin, die unschuldig ist" heißt. Dieser Krimi basiert auf wahren Begebenheiten, also auch auf jugendamtlichen Begebenheiten. Doch in diesem Krimi wird ein Jugendamt gefoppt. 

Diesen Krimi gibt es als e-book und als Print.

Die ersten Folgen heißen

"Die Mörderin, die unschuldig ist"

"Der dunkle Informationsfluss"

"Wie aus dem Gesicht geschnitten" 

Sonntag, 21. Mai 2017

Gleichgültigkeit überwinden

Und von Oberbürgermeister Wagner
gibt es eine Spielstunde "Karl behindert
Susi-wie ich die Justiz"
Brave Kinder lesen schon einmal
diesen Text. Hier klicken

Protokoll einer Familienhelferin

Seit einiger Zeit mache ich meine Arbeit mit den vom Jugendamt vermittelten Familien immer leidenschaftsloser. Es ist schwierig für mich, mit Menschen zu arbeiten, von denen ich meine, sie müssten sich dringend ändern, die dann aber doch so bleiben, wie sie sind. Ich habe mich innerlich abgewendet und bin gleichgültig geworden. Ich sitze meine Zeit ab und unterhalte mich nur noch über Belanglosigkeiten wie: "Hausaufgaben gemacht oder nicht". Gleichzeitig tauchen abwertende Gedanken auf: "Wie die schon redet. Wie die aussieht. Wie blöd die ist!"

Die Zeit, 12. Mai 2017