Mittwoch, 3. November 2021

Der verschwundene Krimi

Von der Polizei hinterlassene
Spuren. Foto: Tjaden

Mord, andere Fouls und lügende Polizisten

Vor meinem Umzug nach Madeira habe ich auch einen blog für die Region Hannover gemacht. Obwohl ich diesen blog seit Monaten nicht mehr pflege, wird er immer noch häufig angeklickt. Besonders beliebt ist derzeit der Anfang meines Krimis "Mord und andere Fouls". Die dritte Folge versah ich mit einem Klick zum Selfpublishing-Portal Lulu. Der führt allerdings inzwischen ins Nichts.

Warum das so ist, habe ich heute den Leserinnen und Lesern des blogs http://3eins3null3.blogspot.de in einem Kommentar erklärt. Der lautet: "Ich habe heute einmal nachgeschaut, ob mein blog noch angeklickt wird. Der Anfang meines Krimis "Mord und andere Fouls" auf jeden Fall. Allerdings gibt es diesen Anfang nicht mehr als Broschüre beim Selfpublishing-Portal Lulu. Denn: Bei Lulu habe ich auch eine Broschüre über eine unglaubliche Jugendamts-Aktion veröffentlicht, bei der sich zwei Polizeibeamte aus Wilhelmshaven falsche Namen gaben und mit Hilfe des Jugendamts das Gericht belogen. Einer dieser beiden Polizisten ließ meine Broschüre über diese Aktion bei Lulu verbieten. Lulu schloss mein Konto. So verschwand auch der Anfang meines Krimis wieder. Siehe auch dasjugendamt.blogspot.de."

Mir ist durchaus bewusst, dass ich mit diesem Kommentar mir selber Konkurrenz mache. Denn mit dem Hinweis auf einen echten Krimi könnte ich meinem erdachten Krimi schaden. Zumal den beiden Polizeibeamten, dem Jugendamt von Wilhelmshaven und anderen seinerzeit ein Krimi gelungen ist, dem es an Überraschungseffekten nicht mangelt. 




Freitag, 19. Februar 2021

Staatsanwaltschaft ermittelt


Streit um die Kinder vor dem
Amtsgericht in Wilhelmshaven.
Gegen zwei Jugendamtsmitarbeiter

26. Oktober 2019. "Die unterstellen einem Dinge, das ist der Hammer." Sagt eine Mutter aus Wilhelmshaven. Die Staatsanwaltschaft Oldenburg hat am 15. Oktober ein Ermittlungsverfahren gegen zwei Jugendamtsmitarbeiter eingeleitet. Tatvorwurf: "Entziehung Minderjähriger nach § 235 Abs. 1 Strafgesetzbuch", Az. NZS 165 Js 65115/19.

Die Geschichte in Kurzform, wie sie von der Mutter erzählt wird: Ihre beiden Kinder (10 und 8 Jahre alt) werden am 20. August aus dem Unterricht geholt. Sie leben seitdem in einer Wohngruppe im Stadtnorden. Die 41-Jährige darf ihre Kinder einmal in der Woche sehen. Das Sorgerecht hat sie inzwischen verloren. Der Familienrichter sagt dazu: "Was Sie dazu meinen, interessiert mich nicht." In der nächsten Woche geht es vor Gericht weiter.

Einfach mal zwei nehmen

21. Dezember 2019. Man soll sich nichts vormachen: Bei diesem Jugendamt klappt nicht viel. Jetzt ist dieser Behörde aber doch noch aufgefallen, dass die Mutter nach Lage der Dinge ihre Kinder doppelt so lange sehen darf als ihr bisher erlaubt worden ist.

Helle Aufregung bei Facebook

30. Dezember 2019. Da das Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Oldenburg bei Facebook für helle Aufregung sorgt, der Hinweis: Die Meldung stimmt, auch das Aktenzeichen ist richtig. Die Einleitung des Verfahrens bedeutet: Es gibt einen Anfangsverdacht.

Köchin die neue Mutter?

18. Januar 2020. Laut Bescheid des Jugendamtes Wilhelmshaven vom 14. Januar 2020 darf die Mutter ihre Kinder in diesem Jahr in der Einrichtung nicht mehr nur zwei Stunden in der Woche sehen, sondern vier. Den Kindern soll in der Einrichtung vor Weihnachten erzählt worden sein, dass die Köchin ihre neue Mutter sei. Deswegen bekämen sie von ihrer alten Mutter auch keine Geschenke. "Ich war stinksauer", sagt die 41-Jährige. Und: Durfte sie ihre Geschenke überreichen? Die alte Mutter: "Durfte ich."

Noch nicht abgeschlossen

9. April 2020. Das Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Oldenburg  gegen die beiden Jugendamtsmitarbeiter läuft noch.

Termin vor dem Amtsgericht Wilhelmshaven

4. Mai 2020. Gelingen dem Jugendamt nur noch illegale Wohnungsdurchsuchungen? Hier klicken

Ermittlungen eingestellt

19. Februar 2021. Die Mutter hat mir heute mitgeteilt, dass die Staatsanwaltschaft Oldenburg das Ermittlungsverfahren eingestellt habe. Grund zur Freude hat sie trotzdem: Im Herbst sollen ihre Kinder zu ihr zurückkehren. 

Siehe auch "Termin verpennt".

Der nächste Anruf wegen Wohngruppe im Stadtnorden

Montag, 7. September 2020

Wiederlesensfreude

Wo ist das?









26. September 2019. Mail an das Jugendamt Münster und an 
das Jugendamt Wilhelmshaven


Jugendamt Münster
Kristiansandstraße 141

Sehr geehrte Frau Richter,

da ich gerade wieder einmal Ihren Namen 
in Schreiben an das Familiengericht in Münster 
lese, nutze ich dieses Wiederlesen für die Frage: 
Wie geht es eigentlich Nawokii S.? Dass mich das 
Jugendamt von Wilhelmshaven im Juni 2013 wegen 
Joshua S. heimgesucht und anschließend kriminalisiert 
hat, werden Sie sicherlich wissen. Sonst lesen Sie 
einfach www.szenewilhelmshaven.de

Aktuell geht es um den Fall einer Nichte eines 
Bekannten von mir. Als sich bei mir die betroffene Mutter 
aus Münster meldete, machte mich der Nachname stutzig. 
Inzwischen wissen wir: Einer ihrer  Onkel wohnt in 
Wilhelmshaven, einen weiteren Verwandten kenne ich als 
Redakteur einer Zeitung. Das Leben spielt eben gern 
mit Zufällen.

Nun lese ich aber erst einmal, was Sie so geschrieben 
haben. Der Brief der Mutter kam heute an. Viele Grüße 
an Herrn Tillack. 

Heinz-Peter Tjaden
Up´n Kampe 6
30938 Burgwedel

P. S. Ich habe Joshua 2013 bei seinen Besuchen in 
Wilhelmshaven versprochen, dass er seine Schwester 
sehen darf. Ich hoffe, Sie haben dafür alles getan.

Siehe auch: Pressemitteilung 

Keine Wiederlesensfreude

26. Juli 2020. Ein Kindesmissbrauchs-Fall in 
Münster-Kinderhaus sorgt für Entsetzen. Ein vorbestrafter 
Vater darf weitermachen, weil das Jugendamt der Mutter glaubt 
und sich darauf verlässt, dass die Mutter das Kind vor dem Vater 
schützt. Das Kind wird nicht angehört.

Weitere Informationen

Keine mail an das Jugendamt in Münster-Kinderhaus
7. September 2020 

Sehr geehrte Frau Richter,

da ihr Kollege Tillack schon immer meine Internetseiten über 
Jugendämter gern gelesen hat, teile ich Ihnen auf diesem Wege 
mit, dass ich mich mit der Nichte eines Bekannten, von der in 
meiner mail vom 26. September 2019 die Rede ist, gerade getroffen 
habe. Da Herr Tillack sicherlich auch gern wissen möchte, wo, 
füge ich links oben ein Bild hinzu, das den Ort zeigt.

In diesem Ort lese ich übrigens täglich die "Diario de Noticias".
Diese Zeitung hat gestern ein Interview mit einem Kinderpsychiater
aus Lissabon veröffentlicht, in dem er sagt: "Wenn Eltern immer alles
richtig machen, können Kinder nicht gut wachsen."