Besuch im Obdachlosenheim
Nicht alles anders-aber viel
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22. April 2024. Nun hält sich auch die Stadt Burgdorf an die Hausordnung. Ins Obdachlosenheim Drei Eichen ist Ruhe und Sauberkeit eingekehrt. Das habe ich gestern bei einem Besuch festgestellt. Polizeieinsätze gibt es allerdings immer noch. Ein Obdachloser schwärzt die anderen wegen angeblich ruhestörenden Lärms an, ein Bewohner ist festgenommen worden.
Immer noch in Klinik
24. April 2024. Das verlorene Mädchen ist immer noch in der Klinik, die sie bald wieder verlassen muss. Mit der Wohngruppe in Peine habe es nicht geklappt, hat sie mir soeben erzählt. Heute Abend wollen wir uns weiter unterhalten. Irgendwas muss uns einfallen.
Am Sozialstaat vorbei
28. April 2024. Ich radele neuerdings am Sozialstaat vorbei: Jeden Abend gibt mir ein Nachbar eine Dose Bier aus, die nehme ich mit zur Notunterkunft Drei Eichen, dort bekomme ich für das Bier Zigaretten, mit denen ich nach Köthenwald radele, damit das verlorene Mädchen etwas zu rauchen hat. Für meinen Besuch am Mittwoch hat sie sich Sirup und Orangensaft gewünscht und hinter meinem Bett stehen noch zwei Dosen Bier...
Verlorenes Mädchen plaudert
2. Mai 2024. Gestern hat mir das verlorene Mädchen in der Klinik alles verraten, was ich wissen muss, um ihr weiter helfen zu können. Ich weiß jetzt endlich, wo und wann sie geboren ist, wie ihre Eltern heißen und dass der Vater gestorben ist, wo sie zur Schule gegangen ist. Der Mutter habe ich bereits bei Facebook eine Freundschaftsanfrage geschickt.
Klinik verlassen
4. Mai 2024. Das neu erworbene Wissen über das verlorene Mädchen hilft mir seit vorgestern nicht mehr weiter und die Mutter reagiert nicht. L. ist nicht mehr in der Klinik, die Gründe kann ich nur erraten, ich habe dem Betreuer am Donnerstag auf Band gesprochen, doch der ruft nicht zurück. Das verlorene Mädchen übernachtet erst einmal bei einem Bekannten. Dass L. nicht mehr lange in der Klinik bleiben kann, darüber habe ich das Sozialamt von Burgdorf und die Diakonie bereits vor über einer Woche informiert.
4. Mai 2024-17 Uhr. Die Klinik hat bestätigt, dass L. entlassen worden ist. Der Betreuer meldet sich nicht bei mir. Ein Bekannter sagt: "Die Klinik darf diese psychisch kranke Frau doch nicht entlassen."
Hilfe anbieten=Einmischung?
5. Mai 2024. Der Hausmeister des Obdachlosenheims Drei Eichen hat mir Einmischung vorgeworfen und kündigte eine Gardinenpredigt an. L. habe einen Betreuer. Klaus D. vergisst: Ich bin nicht verpflichtet, mir seine Predigt anzuhören...
6. Mai 2024-9 Uhr. Das verlorene Mädchen hat mir soeben bei Facebook mitgeteilt, dass sie in Hannover schläft.
6. Mai 2024-18.30 Uhr. In einer mail wird mir vom Team Wahrendorff geraten, mich an die Aufnahmeberatung bzw. den Sozialdienst der Klinik zu wenden. Ich habe diese mail an die Tageswohnung der Diakonie und an das Sozialamt v begleitet worden.on Burgdorf weitergeleitet. Ich versah diese Weiterleitung mit dem Hinweis, dass sich der Betreuer von L. nicht meldet.
8. Mai 2024. Hausmeister Klaus D. hat mich immer noch nicht zusammengefaltet. Mit L. halte ich Kontakt über Facebook.
Wieder beim Obdachlosenheim
16. Mai 2024. Ein Anrufer hat mich darüber informiert, dass er das verlorene Mädchen in der Nähe des Obdachlosenheims Drei Eichen gesehen hat. Sie sei von einem Mann begleitet worden. Der Kontakt zwischen L. und mir ist abgebrochen.
16. Mai 2024-19.10 Uhr. Heute Nachmittag habe ich das verlorene Mädchen in der Altstadt von Burgdorf wiedergesehen. Sie zeigte mir ein Geldbündel, das sie von ihrem Betreuer (!) habe. Sie sei auf dem Weg zum Flughafen in Langenhagen. Dort wolle sie übernachten. Ich empfahl ihr andere Schlafplätze.
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| Blick in meinen Flur nach dem Einbruch von zwei Polizeibeamten mit falschen Namen im Auftrag des Wilhelmshavener Jugendamtes. Siehe Pressemitteilung |
Marzin G. ist tot
Ich habe ihn als großen Mathematiker gelobt, wenn er mir ein paar Cent für eine Dose Bier abluchste, ich habe mich mit ihm geärgert, wenn Unternehmer ihn ausbeuten wollten, wenn seine Mutter aus Polen zu Besuch war, teilte er das, was sie mitgebracht hatte, mit dem verlorenen Mädchen von nebenan: Heute habe ich bei einem Besuch des Obdachlosenheims Drei Eichen erfahren, dass Marzin gestorben ist. Im Krankenhaus kam jede Hilfe für ihn zu spät.
Die Schweigemauer: Nichts vom verlorenen Mädchen
1. April 2024. Ich bin seit einigen Stunden wieder in Burgdorf, aber nicht in der Unterkunft Drei Eichen. Von der Terrasse aus kann ich die Starts und Landungen auf dem Flugplatz des Luftsportvereins Ehlershausen beobachten. Auch das verlorene Mädchen wohnt wohl nicht mehr im Obdachlosenheim. Mein jüngster Kenntnisstand: Sie ist im Klinikum Wahrendorff.
Von Madeira aus habe ich immer wieder versucht, mehr zu erfahren. Doch weder die Lebenshilfe Burgdorf-Peine, die angeblich L. betreut, noch das Klinikum haben geantwortet. Auf dem Handy, das ich L. vor meiner Abreise geschenkt habe, kann ich das verlorene Mädchen nicht mehr erreichen.
9. April 2024. Ich habe das Klinikum Wahrendorff um einen Besuchstermin für das verlorene Mädchen gebeten.
Eine halbe Stunde später rief mich das verlorene Mädchen aus der Klinik an :-) Mehr zu dem Treffen im Klinikum Wahrendorff
| Diese wilde Müllkippe wächst weiter. Jetzt liegen dort auch meine Hemden. Foto aus dem Juli 2023. |
21. Oktober 2023. Jetzt hat Volker H. eine Klage am Hals. Ich werde sie heute Abend beim Amtsgericht Burgdorf einreichen.
Sobald er in die Unterkunft Drei Eichen kommt, setzt er sich in den Gemeinschaftsraum, um L. "an den Haaren nach draußen zu zerren" (OT Volker H.). Die von inneren Stimmen gequälte 24-Jährige hat seit dem 26. September 2023 ein Hausverbot für den Aufgang 1 A, in dem ich wohne und wo ich sie vor Gewalttaten geschützt habe. Manchmal schlief sie deswegen auch bei mir. Ich habe das Ordnungsamt mehrfach darauf hingewiesen, dass dieses Hausverbot unberechtigt ist. Diese Auffassung teilen die meisten Heimbewohner. L. ist vom Leiter des Ordnungsamtes und vom Hausmeisters Klaus D. aus meinem Zimmer geholt worden.
Ein Wüterich bekam Rückenwind: Vor zwei Tagen startete Volker H. wieder einen seiner Tobsuchtsanfälle. Erst beschimpfte er mich, weil ich zu Lisa halte, dann warf er zwei meiner Hemden und das Ladegerät für mein Handy aus dem rechten Fenster des Gemeinschaftsraumes. Sie landeten dort bei Nieselregen auf einer wilden Müllkippe. Ein Heimbewohner hat sie angelegt. Meine entsprechenden Hinweise wurden vom Ordnungsamt ignoriert. Die Kippe wuchs weiter.
Meine beiden Hemden liegen immer noch auf diesem Müllhaufen, mein Ladegerät ist inzwischen wohl gestohlen worden. Ich fordere von Volker H. 130 Euro Schadenersatz.
Nach dem Rauswurf von Lisa bekam ich einen Zimmergenossen, S., der für das Hausverbot gesorgt hatte. Er soll laut Hausmeister Klaus D. von L. bedroht worden sein, eine freie Erfindung. Seit S. das Zimmer mit mir teilt, will er mir Anweisungen geben. Ich soll nicht die "Bild"-Zeitung mitbringen, ich soll mich im Zimmer nicht anziehen, weil er "meinen nackten Hintern nicht sehen" will (dabei ist der so hübsch, Anm.), ich soll kein Bier trinken und ich soll nicht rauchen. Das Rauchverbot halte ich für akzeptabel. Seinerseits verlässt S. nachts nicht gerade lautlos mehrmals sein Bett. Wann das Licht ausgemacht wird, will er bestimmen. Dazu ein Heimbewohner: "Du hast Lisa geholfen. Dafür wirst du nun bestraft." Kann man so sehen.
Einen psychisch kranken Türken, der vorübergehend in der Unterkunft für Chaos und Gefahr gesorgt und inzwischen ein Hausverbot für das Obdachlosenheim kassiert hat, nennt S. eine Ratte (die Nazis haben Juden so verunglimpft), die Bewegung "Fridays for future" macht er verächtlich und gestern hat er auf die Erwähnung der Rede des Bundespräsidenten in den Nachrichten zum Tag der deutschen Einheit mit "Dem werde ich wohl wieder einmal ein paar böse Kommentare schreiben müssen" reagiert. Ich vermute: Der Sachse S. wählt die AfD...
Noch 34 Tage bis zur Rückkehr nach Madeira
Noch 33 Tage bis zur Rückkehr nach Madeira und solche Fotos machen
Noch 32 Tage bis zur Fortsetzung einer lieben Geschichte
Noch 31 Tage bis zur Rückkehr nach Madeira
Noch 29 Tage bis zu meiner Rückkehr nach Madeira
Noch 27 Tage bis zu meiner Rückkehr nach Madeira. Volker H., der nun erfahren hat, dass gewisse Polizeibeamtinnen aus Burgdorf lieber ein verlorenes Mädchen und mich attackieren, bevor sie ihn zu einem anständigen Verhalten anhalten, verhält sich nun entsprechend. Er bewacht den Gemeinschaftsraum nicht mehr bis 21 Uhr, gestern hat er sich dort ab 22 Uhr aufgehalten. Rechnet er tatsächlich damit, dass wir in Aufgang 1 A das Hausverbot für das verlorene Mädchen auch noch zu so später Stunde missachten? Nein, wir halten uns an die Nachtruhe von 22 bis 6 Uhr morgens.
Noch 26 Tage bis zu meiner Rückkehr nach Madeira
Noch 25 Tage-oder muss ich vorher noch in ein Burgdorfer Gefängnis?
Noch 22 Tage bis zu meiner Rückkehr ohne rüpelhaftes Verhalten
Noch 21 Tage...
Noch 20 Tage bis zu meiner Rückkehr nach Madeira
Noch 19 Tage-und der Europäische Menschengerichtshof?
Noch 18 Tage
Noch 17 Tage
Hinweise von der Richterin
Noch 15 Tage. Die für das Verfahren gegen Volker H. zuständige Richterin wird mir in diesen Tagen Hinweise geben, wie es mit meiner Klage weitergehen kann, sobald ich wieder auf Madeira bin. Das ist mir heute von einem Justizangestellten mitgeteilt worden. Einen Termin für eine mündliche Verhandlung vor meinem Abflug am 7. November wird es wohl nicht mehr geben (Az. NZS 13 C 210/23).
Und was wird aus dem Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Hildesheim, das "diverse Mitarbeitende der Stadtverwaltung, also von Bürgermeister Armin Pollehn (CDU), gern erfolgreich gestalten würden? Hier klicken
Noch 14 Tage bis zu meiner Rückkehr nach Madeira
Noch 13 Tage bis zu meiner Rückkehr nach Madeira. Zumindest einer der "diversen Mitarbeitenden" von Bürgermeister Armin Pollehn wird bereits nervös
Noch 12 Tage. Vom 31. Oktober bis zum 6. November 2023 wohne ich in einer Pension, um neue Kraft zu schöpfen. Am 6. November 2023 packe ich in der Unterkunft meine Sachen für den Flug nach Madeira. Hoffentlich lassen mich Volker H. und S. wenigstens dann in Ruhe.
Noch 11 Tage. Heute habe ich 46 Cent an die Stadtkasse Burgdorf überwiesen, die am 7. November von meinem Konto abgebucht werden. Hier klicken
Noch 10 Tage.
Noch 8 Tage. Ich habe heute meine Klage gegen Volker H. zurückgenommen. Die Richterin gab mir Hinweise, die mich zu diesem Schritt veranlassten. Ihren Rat, mich an die Stadt Burgdorf zu wenden, werde ich allerdings nicht befolgen. Es hätte überhaupt keinen Sinn, auf die Hausordnung für die Unterkunft Drei Eichen zu pochen.
Noch 6 Tage. Rückkehr nicht ganz ausgeschlossen
Noch 5 Tage
Keine 100 Stunden mehr. Gestern Vormittag habe ich die Unterkunft Drei Eichen besucht. Um das Hausverbot für Lisa kümmert sich dort wohl niemand mehr. Auch Hausmeister Klaus D. nicht, dem ich am Dienstag kurz vor meinem Abflug nach Madeira meine Schlüssel zurückgebe.
Das letzte Wochenende in Hannover
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| Diese Matratze hat zur Ausstattung meines neuen Zimmers gehört... Foto: Heinz-Peter Tjaden |
18. September 2018. "L. darf diesen Aufgang nicht mehr betreten. Sie schläft oben. Das geht nicht. Ich habe Beschwerden bekommen." (Anmerkung: Beschwerden aus dem Erdgeschoss, in dem ich wohne, sind mir nicht bekannt.)
Poltert Hausmeister Klaus D. die Treppe im Treppenhaus des Aufgangs 1 A rauf und runter. Was er meint: L. hat in der vergangenen Woche zwei Nächte bei J. verbracht, der sich eigens einen Fernseher angeschafft hat, um L. anzulocken. Bisher hat sie hin und wieder im Erdgeschoss bei Rentner H. ferngesehen. Wenn ich mich mit L. unterhalten will oder sie sich mit mir, taucht J. in Minutenschnelle auf und versucht L. "vollzulabern" (O-Ton L.). Sobald ich J. weggeschickt habe, lauert er woanders auf die nächste Gelegenheit.
Dass sie bei diesem Wunderheiler, Meisterspion, Kriegsfamilienmitglied und gequältem Ehemann in Thailand (diese Aufzählung ist unvollständig, J. ist jüngst in seiner Traum- und Wahn-Welt auch noch Professor Dr. geworden) nicht übernachten soll, ist einsichtig. Aus vielen Gründen.
Seit Freitag übernachtet das verlorene Mädchen L. wieder bei mir. An den ersten beiden Abenden hat sich die innere Stimme, die sie Eta nennt, kein einziges Mal gemeldet. L. schlummerte süß bis 10 Uhr morgens. Doch heute Nacht kehrte Eta zurück, aggressiver denn je. Damit hatte ich gerechnet. Doch der Spuk dauerte nicht so lange wie sonst. L. und ich plauderten noch ein wenig, hörten leise Musik, auf meine Frage, welche Erinnerungen an ihre Kindheit sie habe, fiel ihr keine einzige ein. Sie legte ihre Hand in meine Hand und schlief ein.
Als Klaus D. durch das Treppenhaus polterte, war L. übrigens immer noch in meinem Zimmer. Sie hatte alles gehört. In meinem Zimmer ist sie wahrscheinlich immer noch. Als ich dort am 1. September einzog, war ich zwei Tage damit beschäftigt, die unappetitlichen Spuren meines Vormieters zu beseitigen. Einige dieser Spuren an den Wänden werden wieder sichtbar.
Ich habe Klaus D. inzwischen aufgefordert, mir seine Anweisung schriftlich zu geben. Wieder kam er mir mit dem Richter und dem Betreuer von L., die daran schuld seien, dass L. immer noch in der Unterkunft sei. Wie es ihr dort ergeht, habe ich oft genug geschildert. Wie wäre es damit: Die zuständigen Behörden von Burgdorf schalten die Aufsichtsbehörde ein, die der Lebenshilfe Peine-Burgdorf mit dem Entzug der Gemeinnützigkeit droht, wenn sie so weitermacht wie bisher.
Niemand will es gewesen sein?
19. September 2023. Nun bekennt sich niemand aus dem ersten Stock im Aufgang 1 A zu den Beschwerden, aus dem Rathaus bekomme ich nichts Schriftliches. Hausmeister Klaus D. schlendert durch den Garten, als sei nichts gewesen.
L. übernachtet weiter in meinem Zimmer. Von Stimmen geplagt wird sie nur noch sehr selten. Soeben hat L. von ihrem "Betreuer" einen Blitzbesuch bekommen, einkaufen, bis zum nächsten Mal, berichtete mir das verlorene Mädchen am Telefon.
Sehr geehrter Herr Glatzel,
| 29 Madeira Hostel-mein Notebook und ein Gast aus Kanada. Foto: Tjaden |
"Sie will mit." Steht auf der vorletzten Seite meiner Broschüre "ETA und das verlorene Mädchen". Gemeint ist L., die seit Jahren im Obdachlosenheim Drei Eichen lebt und mir vorige Woche erzählt hat, dass sie mit mir nach Madeira fliegen dürfe. Ihre Betreuerin Marion G. habe nichts dagegen.
Diese Mitteilung erstaunt mich, deswegen frage ich Marion G. in einer mail, ob das stimmt und erkundige mich nach den Vorstellungen der Lebenshilfe Peine-Burgdorf für diesen durchaus gewagten Schritt. Eine Antwort habe ich bis heute nicht bekommen, am Freitag meldet sich unter der Handy-Nummer der Betreuerin nur der Anrufbeantworter, auf dem ich die Bitte um einen Rückruf hinterlasse.
Ein ähnlich seltsames Verhalten legen "diverse Mitarbeitende" der Burgdorfer Stadtverwaltung an den Tag, die mir unbedingt die Staatsanwaltschaft Hildesheim auf den Hals schicken wollen, obwohl ich in drei Wochen um diese Zeit wieder im 29 Madeira Hostel auf Madeira bin.
Als L. noch Mitarbeiterin der Lebenshilfe war
24. Oktober 2023. Nun ist eine weitere Woche ohne Reaktion der Lebenshilfe verstrichen...
3. November 2023. Noch vier Tage bis zu meiner Rückkehr nach Madeira. Von der Lebenshilfe Peine-Burgdorf höre ich nichts.
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| Wenn Volker H. anruft, ist die Burgdorfer Polizei genauso schnell. Mehr zum Foto |
"Raus mit der Alten. Die hat hier nichts zu suchen. Sonst rufe ich die Bullen." Mit diesen Worten und mit lautem Hämmern gegen die Zimmertür von J. im ersten Stock des Aufganges 1 A der Obdachlosenunterkunft Drei Eichen hat Volker H. ("der Cowboy") für den nächsten Polizeieinsatz gesorgt. Mit der "Alten" meinte er die 24-jährige L. aus dem Aufgang 1, die bei J. vor dem Fernseher saß, als Borussia Dortmund gegen Werder Bremen mit 1 : 0 in Führung gegangen war. Die Bullen kamen sogleich. Da auch mir so etwas passieren kann, habe ich dem Einsatzleiter der Polizei die folgende mail geschickt:
Sehr geehrter Herr Glatzel, nach dem gestrigen Polizeieinsatz teile ich Ihnen mit, dass vier andere Mieter des Aufganges 1 A L. M. R. ebenfalls als Gast empfangen hätten. Da weder Ruhestörung noch Gefahr im Verzuge der Anlass war, da L. M. R. lediglich wegen eines Hausverbots für den Aufgang 1 A aus dem Zimmer von J. geholt wurde, verrate ich Ihnen jetzt schon, wie ich diesen Rauswurf verhindert hätte. Mit der Bitte, mir einen Durchsuchungsbeschluss vorzuweisen, ausgestellt von einer Richterin oder einem Richter. Der wäre erforderlich.
Seit wann die Burgdorfer Polizei dazu neigt, auf einen Anruf so zu reagieren wie gestern geschehen, weiß ich nicht. Die mir bekannten Begründungen für das am 13. September 2023 erlassene Hausverbot lauten: Sie übernachtet bei J. im ersten Stock. Sie hat den Mieter S. bedroht.
Einmal davon abgesehen, dass L. M. R. auch schon bei mir und bei einem weiteren Mieter übernachtet hat, gibt es weitere Gründe für die Nichtigkeit des Hausverbotes. S. hat die Bedrohung frei erfunden, das müsste auch dem Ordnungsamt inzwischen klar sein, denn S. weist inzwischen immer mehr Anzeichen von Wahnvorstellungen auf. L. M. R. übernachtete bei J. nach einer Flucht vor einem Psychopathen, der sich um 3 Uhr morgens vor der Unterkunft herum trieb. Ich hörte die Hilferufe von L. M. R. zu spät, J. reagierte gerade noch rechtzeitig. Kaum war L. M. R. in Sicherheit, hämmerte S. mit den Fäusten gegen die Zimmertür von J. In den folgenden Nächten war L. M. R. bei mir zu Gast.
25. September 2023. Nach zauberhaften Momenten mit dem verlorenen Mädchen L. und einer weiteren Putz-Aktion in ihrem Zimmer am gestrigen Abend bin ich heute Morgen von L. so wüst beschimpft worden wie noch nie. Eta, die innere Stimme, die dieses Mädchen plagt (oder doch für sie verlockend wirkt?), fiel über mich her, als ich L. einen guten Morgen wünschen wollte.
"Arschloch", schrie Eta. Oder L.? Dass der Hausmeister nebenan in seinem Büro saß, störte weder L. noch Eta. Die beiden schrien auch noch, als ich längst den Aufgang 1 wieder verlassen hatte.
Ich habe beschlossen, das was ich weiß oder ahne, in einer Broschüre mit dem Titel "Eta und das verlorene Mädchen" zu veröffentlichen. Vorbestellungen sind jetzt schon bei Amazon möglich.
Amüsant fand ich dagegen heute Morgen den Auftritt unseres polnischen Mitbewohners Herrn G., der mich um 11 Cent bat. Da ich seinen Wunsch nicht sofort verstand, gab G. den Mathematiker.
"Ich habe noch 79 Cent und bekomme noch Pfand für 50 Cent. Zwei Dosen Bier kosten 1,40 Euro."
Ich gab ihm 20 Cent.
26. September 2023. Nun ist erst einmal wieder alles gut. L. hat sich sehr darüber gefreut, dass ich ihr nicht böse bin. Warum sollte ich? Sie leidet sehr unter einer Krankheit, die derzeit von Behörden noch schlimmer gemacht wird. Siehe Hausverbot
Aus prominenter Familie?
28. September 2023. Das e-book und das Taschenbuch "Eta und das verlorene Mädchen" erscheinen in diesen Minuten bei Amazon. Meine Broschüre endet mit einer These, die mit wenigen Annahmen auskommt. Solche Thesen sind meistens die richtigen. Sie lautet: L. stammt aus einer prominenten Familie, die auch in der Lage ist, teure Anschaffungen zu finanzieren. Denn: Was L. wegwirft oder zerstört, kann von der Lebenshilfe Peine-Burgdorf mühelos ersetzt werden. In dieser Woche ist sie neu eingekleidet worden, auch ein Smartphone bekam sie. Hier klicken
Üble Typen mit Burgdorf in einem Boot
2. Oktober 2023. Bei Facebook habe ich einen Hilferuf gestartet, um mehr über das verlorene Mädchen zu erfahren, das nach dem unbegründeten Hausverbot für sie und den Aufgang 1 A von zwei Typen immer mehr terrorisiert wird. Hier klicken Diese beiden üblen Typen meinen, dass sie im Sinne des Ordnungsamtes und der sozialen Dienste von Burgdorf handeln.
Flugblatt "Eta und das verlorene Mädchen"
Dreifache Überweisung
11. Oktober 2023. Das sind die Gesten, die Mut machen. Ex-Bürgermeister Alfred Baxmann hat für meine Broschüre "Eta und das verlorene Mädchen" das Dreifache des Buchpreises auf mein Sparkassen-Konto überwiesen. Meine Schlussfolgerung überzeugt derweil immer mehr Leserinnen und Leser, zumal die Lebenshilfe, die am 13. September 2023 versprochen hat, für das verlorene Mädchen eine neue Bleibe zu suchen, offenbar gar nicht daran denkt, dieses Versprechen zu halten. Statt dessen bekommt L. bei jedem Einkaufsbummel Geschenke, bei denen ich mir nicht vorstellen kann, dass sie von der Lebenshilfe allein finanziert werden. Ihr sich ganz nebenbei vermehrendes Taschengeld hebe ich für L. auf. Sie hat mich darum gebeten.
| Haustür mit neuem Schloss. Foto: Heinz-Peter Tjaden |
Kurz nach acht taucht Hausmeister Klaus D. mit Schlossexperten aus dem Rathaus in der Unterkunft Drei Eichen auf, zuerst wird das Schloss der Haustür ausgetauscht, die Anwesenden bekommen neue Schlüssel. Dann bittet der Hausmeister auf höchst charmante Weise das verlorene Mädchen aus dem Zimmer, in dem sie nachts Zuflucht gesucht hat: "Raus aus dem Zimmer." Auch das Schloss des Zimmers, in dem der Psychopath gewohnt hat, wird ausgetauscht.
"Es bleibt erst einmal alles beim Alten. Die Haustür wird Tag und Nacht geschlossen gehalten", sagt Klaus D. Mehr nicht. Ob der Psychopath jemals wieder in die Unterkunft darf, hätte uns durchaus interessiert.
"Nun herrscht am Wochenende erst einmal Ruhe", hofft Rentner Helmut (79), für den ich wieder eine "Bild"-Zeitung mitbringen soll.
Bedauern wird, was heute Morgen geschehen ist, der schlagfertige Mitbewohner V., den alle den "Cowboy" nennen. Er hätte sich so gern mit dem Psychopathen geprügelt. Zweimal lauerte er ihm schon im Gemeinschaftsraum auf-vergeblich, ich schwinge den Besen, bevor ich nach Hannover fahre. Wischen werde ich heute Abend.
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| Erschienen bei Amazon. |
Montag gegen 8 Uhr hat Hausmeister Klaus D. dem Psychopathen mit Rauswurf gedroht, wenn er weiterhin die anderen Heimbewohner belästigt, verfolgt und bedroht. "Dann mache ich von meinem Hausrecht Gebrauch", sagte er in meinem Beisein.
Danach verfolgte mich der Psychopath bis zur Wäscheleine, an der ich meine T-Shirts aufhängte. Abends berichtete mir Herr G. aus Polen, der mit einem Rumänen ein Zimmer teilt, der Psychopath sei in das Zimmer gekommen, habe sich zu G. auf das Bett gesetzt und merkwürdige Laute von sich gegeben.
Heute Morgen behauptete Hausmeister Klaus D., er dürfe niemanden aus der Unterkunft Drei Eichen werfen. Der Psychopath bekomme ein anderes Zimmer im ersten Stock des Aufgangs 1 A. Das liegt neben dem Zimmer, in dem V. wohnt, der kürzlich das verlorene Mädchen L. beschimpft hat, und der auch schon einen Heimbewohner niederschlug. Wenn V. betrunken ist, kann er unberechenbar werden.
Bevor ich zur Bushaltestelle ging, um nach Hannover zu fahren, tauchte eine Betreuerin des verlorenen Mädchens auf, die ihren Angaben zufolge noch nicht lange für die Lebenshilfe in Burgdorf arbeitet. Sie versprach mir, dass man sich für L. nach einer anderen Unterbringungsmöglichkeit umsehe. "Wir bemühen uns", sagte sie.
Wie hoffentlich auch die Staatsanwaltschaft Hildesheim, der ein Strafantrag von mir vorliegt, den ich gern mündlich noch ausführlich erläutere.
L. saß auf den Stufen vor unserem Aufgang, als ich mit der neuen Mitarbeiterin der Lebenshilfe sprach. Jeder Blick war ein Hilferuf.
13.10 Uhr. Die Personalabteilung der Burgdorfer Polizei hat mir soeben mitgeteilt, dass der Revierleiter meinen Online-Strafantrag zur weiteren Bearbeitung an die Einsatz-Abteilung weitergeleitet hat. Man werde sich wieder bei mir melden, sobald die internen Befragungen abgeschlossen sind.
14.05 Uhr. Ich habe soeben beim Ordnungsamt den Antrag gestellt, das Zimmer, das ich seit dem 1. September 2023 ohne die üblichen Formalitäten habe, weiterhin allein nutzen zu dürfen, um dem verlorenen Mädchen jederzeit Schutz anbieten zu können.
Wieder ein Polizeieinsatz
14. September 2023. Der Psychopath hat heute Nacht einen weiteren Polizeieinsatz ausgelöst. Es war hoffentlich der Letzte. In meinem Zimmer wohne ich wohl weiter allein.